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Verein gegen
betrügerisches
Einschenken e.V.
E-Mail: info@vgbe.de |
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"Problem des Mindestverzehr kein neues Problem"
Stadt München hat es in der Hand, den Mindestverzehr zu unterbinden
München, 29. August 2011 Der Präsident des Vereins gegen betrügerisches Einschenken e.V. (VGBE), Jan-Ulrich Bittlinger, wundert sich über die Aufregung von Tourismuschefin Gabriele Weishäupl über den Mindestverzehr in Festzelten. "Das Prinzip des Mindestverzehrs ufert schon seit Jahren aus, sich jetzt erst darüber aufzuregen zeige einmal mehr, dass Weishäupl keine Ahnung von den Machenschaften auf der Wiesn hat", so der Vereinschef. Der VGBE vermutet, dass sich die Tourismuschefin mit ihrer Kritik an den Wiesn-Wirten mal wieder in der Öffentlichkeit als vermeintlich verbraucherfreundlich positionieren möchte.
Der Verein gegen betrügerisches Einschenken findet die Kritik der Tourismuschefin Weishäupl durchschaubar und scheinheilig. Frau Weishäupl möchte wohl bei ihrer letzten Wiesn nochmals unterstreichen, dass sie eine Kämpferin für die Gäste des Münchner Oktoberfests ist. "Sie wäre gerne eine Raubkatze, ist aber doch nur das Streichelkätzchen auf dem Schoß der Festwirte", so Bittlinger.
Die Stadt habe es seit Jahrzehnten in der Hand ihre Verordnung für das Oktoberfest verbraucherfreundlich zu gestalten. "Wer Einweggeschirr auf der Wiesn verbieten kann, kann auch dem Mindestverzehr Einhalt gebieten", findet Jan-Ulrich Bittlinger.
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Pro Tradition und Gemütlichkeit! Rettet unsere Wiesn!
Seit 1970 setzt sich der VGBE für faire Verbraucherpreise ein
Seit 2002 fordern wir ein Reservierungsverbot im Mittelschiff
Seit 2007 kämpft der Verein für eine gemütliche Wiesn
Bereits am 13.09.2007 hat das Präsidium des Vereins einen 5-Punkte-Katalog pro Tradition und Gemütlichkeit auf der Wiesn verabschiedet. Damals forderte der VGBE:
1. Zwei zusätzliche Zelte
2. Generelles Reservierungsverbot im Mittelschiff der Festzelte
3. Höchstgrenze beim Bierpreis & Koppelung an die Inflationsrate
4. 50% Preisnachlass für Kinder und Familien & Bayerische Volksmusik bis 18 Uhr
5. Null-Toleranz bei Schankkontrollen & Ergebnis täglich veröffentlichen
Seit Wiedergründung des Vereins 1970 setzen wir uns für faire Bierpreise ein. Seit 2002 versuchen wir die permanente Ausweitung der Reservierungen im Mittelschiff rückgängig zu machen. Seit 2007 kämpfen wir für eine Rückkehr zur gemütlichen Wiesn, die Freude und Spaß für Alt und Jung bietet. Wir haben uns in den vergangenen Jahren stets um den Dialog mit den verantwortlichen im Münchner Rathaus bemüht. Mit allen Parteien, mit Wiesnstadtrat Helmut Schmid, mit dem Fraktionschef der Rathhaus SPD Alexander Reißl und mit Oberbürgermeister Christian Ude.
Uns wurde unmissverständlich klar gemacht, dass man sich von den Bürgern beim Thema Oktoberfest "nicht in die Suppe spucken lasse" (O-Ton OB Christian Ude).
Deshalb leiten wir jetzt ein Bürgerbegehren ein, zumal sich die Landeshauptstadt München mit der "historischen Wiesn" selbst bewiesen hat, dass der Platz auf dem Südteil der Theresienwiese vorhanden ist und es eine enorme Nachfrage nach Plätzen im gemütlichen Festzelt gibt.
Hier finden Sie die ausführlichen Forderungen aus dem Jahr 2007

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